Corona Positivmeldungen - Quelle: Robert Koch-Institut, Stand: 04.06.2020

Dithmarschen 59 - Flensburg 42 - Herzogtum Lauenburg 265 - Kiel 279 - Lübeck 166 - Neumünster 79 - Nordfriesland 89 - Ostholstein 68 - Pinneberg 600 - Plön 120 - Rendsburg-Eckernförde 255 - Schleswig-Flensburg 156 - Segeberg 329 - Steinburg 178 - Stormarn 418 - Gesamtsumme: 3103 (-3) - Todesfälle: 146 (+-0)
   

Bild von sveva_fall auf Pixabay Um eine reiche Ernte zu erlangen und gesunde Bäume heranzuziehen, bedarf es einiger Aufmerksamkeit und Pflege.

Giessen

Sind die Bäumchen gerade eingepflanzt und noch jung, ist eine regelmäßige und ausreichende Bewässerung zwingend notwendig. Erst im fortgeschrittenen Wuchsstadium nehmen sie die Feuchtigkeit selbst aus dem Boden auf. In trockenen Phasen freuen sich aber nicht nur flach wurzelndes Beerenobst und Spalierbäume über zusätzliches Nass aus der Gieskanne, auch den anderen Sorten schadet die Wasserspende nicht. Dabei am besten im äußeren Kronenbereich giessen, denn dort befinden sich die meisten Saugwurzeln.

Ausdünnen

In manchen Jahren weis man nicht wohin mit dem vielen Obst, die Äste biegen sich bis auf den boden, doch dann wiederum gibt es auch magere Zeiten, wo die Bäume leer bleiben. Viele Obstbeäume, vor allem Apfelbäume, neigen zur Fruchtalernanz. Das führt dazu, das der Ertrag von Jahr zu Jahr stark schwankt. Gesteuert wird das durch das Hormon Auxin, welches in reifen Früchten enthalten ist.  Außerdem werden die Blüten für das fogejahr schon immer im vorsommer angelegt. Hat man ein reiches Erntejahr, ist folglich auch Auxin verstärkt am Start, was den Blütenansatz für die Ernte im nächsten Jahr hemmt. Dieses Phänomen lässt sich mindern, indem man schon im Frühjahr die schwachen Blüten ausdünnt und dahin sichende Früchte entfernt . Angenehmer Nebeneffekt: Die verbleibenden Früchte werden größer und geschmackvoller.

Düngen

Stickstoff, Kalium, Magnesium und Phosphor ist das Lieblingsfutter der Pflanzen für ein gesundes Wachstum. Diese Nährstoffe holt sich die Pflanze aus dem Boden. Der Vorrat in der Erde ist aber endlich und irgendwann aufgezehrt. So bleibt kaum was anders übrig, durch richtige Düngergaben das ausgwogene  Nährstoffverhältnis wieder herzustellen. Das ist garnicht so einfach, denn jede Pflanze hat da so ihre Vorlieben. Wer nach dem motto verfährt, viel hilft viel, also rauf mit dem Universaldünger aus dem Gartenmarkt, der schadet seinen Schützlingen mehr , als es ihnen nutzt. Um das richte Nährstoffverhältnis zu erreichen nehmen Sie am Besten eine Bodenprobe und lassen eine Bodenanalyse machen. Solche Testkits, mit denen sich das durchführen lässt, gib es im Handel für ein paar Euro zu kaufen. Mit dem Testergebnis vom Labor lässt sich dann wirklich gezielt und bedarfsgerecht düngen. Somit erreicht man, nur die Stoffe zu ergänzen, welche dem Boden tatsächlich fehlen. Ergänzend zu mineralischen Düngergaben, ist es eine gute Idee auch organisches Material, z.B. vom eigenen Kompost mit einzuarbeiten. Das hält den Boden locker und saugfähig.

Baumstämme kalken

Sobald sich die Sonne wieder kräftiger und öfters zeigt, erwärmt sich der Baumstamm besonders der Sonne zugeneigten Seite. Im Frühjahr ist die Wetterlage noch nicht stabil und es folgen nach warmen Tagen noch Nächte mit frostigen Temperaturen. Durch diese starten Temperaturunterschiede wird die Baumrinde recht heftig strapaziert. Das kann zu Frostrissen führen, ein Einfallstor für Schädlinge. Kalkt man nun den Baumstamm, verhindert die Reflektion der weissen Farbe genau diese Temperaturschwankungen in der Rinde, was die Neigung zur Rissbildung stark dämpft, meistens gar verhindert.

Krankheiten und Schädlinge

Auch wer alle Sorgfalt walten und seinen Pflanzen optimale Fürsorge zukommen lässt, kann es nicht sicher verhindern das sich Krankheiten oder Schädlingsbefall einstellt. Obstbaumkrebs, Mehltau, Schorf und Monilia Fruchtfäule sind gar nicht so selten anzutreffende Pilzerkrankungen. Weiteres Ungenmach droht aus der tierischen Fraktion. Blattläuse haben Obstbäume zum fressen gern. Das geht schon mit der Blüte los. Beobachten Sie aufmerksam und regelmäßig ihre Pflanzen. Je eher der eventuelle Befall festgestellt wird, um so leichter ist es auch ohne chemische Keule was dagegen zu unternehmen. Im Anfangsstadium hilft recht zuverlässig eine Spritzbrühe aus handelsüblichem Spülmittel mit 'Wasser. Dazu einfach einen kräftigen Schuss Spülmittel, etwa soviel wie man auch beim Abwaschen von Hand nehmen würde,  in einem Liter Wasser auflösen und in eine Sprühflasche geben. Das Blattwerk des befallenen Baums, von allem von unten, damit besprühen,  ggf.nach ca. 1 Woche wiederholen.  



 

    

 

 

   

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