Corona Positivmeldungen - Quelle: Robert Koch-Institut, Stand: 22.10.2020

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Bild von Pixelkunst auf Pixabay.comViele Meldungen geistern durch die Medien, viel Wahres leider aber auch eine Menge Falschmeldungen, neudeutsch Fake-News genannt. Nachfolgende Infos sollen ein wenig Licht ins Dunkel rund um Covid-19 bringen.

Was sind die Symptome bei einer Coronaviruserkrankung?

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten und Erschöpfung führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall, so das Robert Koch-Institut (RKI).
Demnach kann das Virus bei einem schweren Verlauf auch zu Atemproblemen und Lungenentzündung führen. Nach derzeitiger Einschätzung von Experten verläuft die neuartige Lungenkrankheit in den meisten Fällen aber mild, möglicherweise sogar ohne Symptome.

Die Inkubationszeit - der Zeitraum zwischen Infektion und Beginn von Symptomen - beträgt nach derzeitigem Stand meist bis zu 14 Tage. Das ist der Grund dafür, dass Verdachtsfälle zwei Wochen isoliert werden.

Wie ansteckend ist das Virus ?

Ein Wert, wie viele andere Menschen ein Infizierter durchschnittlich ansteckt, lässt sich noch nicht gesichert angeben. Klar ist, dass sich das Virus durch Tröpfcheninfektion verbreitet.

Dies kann beim Husten oder Sprechen geschehen, aber auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Der Erreger soll zudem deutlich infektiöser sein, als anfangs angenommen: Anders als beim eng verwandten Sars-Erreger vermehrt sich das Coronavirus auch im Rachenbereich.

Bei den oberen Atemwegen ist der Ansteckungsweg deutlich kürzer, als wenn ein Erreger erst aus der Lunge heraus und in die Lunge eines anderen Menschen hinein gelangen muss. Laut RKI wurden die Viren auch in Stuhlproben von Betroffenen gefunden. Ob sich Sars-CoV2 auch über das Verdauungssystem verbreiten kann, sei aber noch nicht klar.

Eine Übertragung des Virus über Oberflächen von Gegenständen ist noch nicht dokumentiert. Unwahrscheinlich ist außerdem, dass man sich über importierte Waren wie Spielzeuge oder Kleidung infizieren kann, so das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

Wie kann man sich schützen ?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützt Hygiene: Regelmäßiges Händewaschen, eine "gute Husten- und Nies-Etikette" sowie circa zwei Meter Abstand zu Erkrankten, empfiehlt das RKI. Maßnahmen, die in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten sind.

Nützlich ist es auch auf Umarmungen und Händeschütteln zu verzichten und von vielen Menschen berührte Oberflächen wie Türklinken, Haltegriffe und Aufzugknöpfe nicht anzufassen.

Übrigens:


Experten zweifeln daran, dass einfache Atemmasken einen guten Schutz vor dem Virus bieten. Die WHO empfiehlt, die Masken nicht als Vorbeugung für Gesunde, sondern für Patienten und Leute, die sich möglicherweise angesteckt haben, damit sie das Virus nicht verbreiten.

Wie wird eine Infektion behandelt ?

Bisher gibt es keine wirksame Impfung oder Therapie zur Behandlung der Erkrankung. Die Symptome können aber mit Medikamenten abgemildert werden, zum Beispiel mit fiebersenkenden Mitteln, um bakteriellen Zusatzinfektionen vorzubeugen.

Ein Impfstoff könne zwar in drei bis vier Monaten entwickelt werden. "Aber dann braucht es eine klinische Erprobungsphase, die acht bis zehn Monate dauert. Wichtiger sind deshalb derzeit Arbeiten an einer Therapie", so Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts.

Wie gefährlich ist das Virus?

Bei den bisher hauptsächlich aus China berichteten Fällen verliefen der WHO zufolge vier von fünf Krankheitsverläufen mild. Bisher gibt es zudem relativ wenige Fälle bei Kindern, auch Schwangere scheinen keine Risikogruppe zu sein.

Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündungen führen. Das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und Tod haben den Daten aus China zufolge Menschen über 60 Jahre.

Sowie Menschen mit Grunderkrankungen wie Herzkreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Erkrankungen des Atmungssystems. Nach einer von Chinas Gesundheitsbehörde vorgestellten Analyse liege die Sterblichkeitsrate bei 2,3 Prozent der mit Sars-CoV-2 Infizierten.

Experten gehen davon aus, dass die Sterblichkeit eigentlich geringer ist als in China errechnet, unter anderem weil in der chinesischen Statistik viele mild verlaufende Infektionen gar nicht erfasst werden. Gesicherte Analysen zur Sterblichkeit aus anderen Ländern gibt es bisher aber nicht.

Sind Hamsterkäufe notwendig?

Viele Supermarktketten melden Hamsterkäufe wegen des Coronavirus. Bilder von leeren Regalen werden verbreitet. Dabei sind übermäßige Vorräte gar nicht nötig. Im Gegenteil: Sie sind gefährlich. Denn: Wer vor leeren Regalen steht, neigt selbst zum Großeinkauf - aus diesem Herdenphänomen können dann wirklich Engpässe entstehen, die allein durch das Virus nie entstanden wären.

"Ich rate davon dringend ab, es wird keine Mangelsituation eintreten", sagt Nils Hübner vom Institut für Hygiene der Uni Greifswald. Nicht mal in Wuhan würde irgendjemand hungern müssen.

"Die Lieferketten für Mehl und Nudeln sind keineswegs gefährdet", beruhigt auch Helmut Fickenscher, Präsident der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten.

Dafür seien Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel vielerorts ausverkauft - eine Gefahr für Menschen, die etwa chronisch herz- oder lungenerkrankt sind oder unter Immunschwäche leiden.

Häusliche Quarantäne: Vorbereitung

Ja. Sowohl bei der Quarantäne einer Einzelperson als auch bei der Abriegelung einer ganzen Stadt ist der Lohn für Arbeitnehmer weiterhin gesichert.

Das Infektionsschutzgesetz sorgt in Deutschland dafür, dass für sechs Wochen nach Beginn des Verdienstausfalls das Entgelt weitergezahlt wird. Wenn die Quarantäne nach den sechs Wochen noch andauert, wird Krankengeld gezahlt.

Wenn der Arbeitgeber hingegen freiwillig sagt, er schließt den Betrieb, ist er verpflichtet, weiterhin den Lohn zu zahlen. Dies gilt auch dann, wenn die Schließung nicht freiwillig erfolgt ist. Situationen wie diese gehören zu seinem Betriebsrisiko.

Um Firmen und Arbeitsplätze zu schützen, hat die Bundesregierung einen Schutzschild angekündigt: Von der Pandemie betroffene Unternehmen sollen in unbegrenztem Umfang Hilfen bekommen. Außerdem senkt die Regierung die Hürden für Kurzarbeit.


Informationen im Internet

www.rki.de (Robert Koch Institut)

www.infektionsschutz.de (BZgA)

www.auswaertiges-amt.de

www.who.int (Weltgesundheitsorganisation - englisch)



 Quelle: ZDFtext

 

   

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